Heute geht es darum, wie du dein Training und deine Trainingsroutine aufbauen kannst. Wichtig zu verstehen ist, es gibt kein allgemeines Rezept – es ist schließlich Deine Zeit, Deine Energie und Deine Ziele.
Der erste Schritt ist einfach: Was macht dir Spaß? Bist du dir unsicher, ob du eher der Ausdauer-, Spielsport- oder Kraftsporttyp bist, probiere Verschiedenes und finde deine Sportart!
Als nächstes klärst du die Frage, wie viel Zeit du investieren möchtest. Schließlich soll sich der Sport nach deinem Alltag richten und nicht andersherum. Ist auch dies geklärt, legst du Ziele fest. Was möchtest du erreichen? Wie möchtest du es erreichen? Bis wann möchtest du es erreichen? Auf dieser Basis wird das Training geplant.
Zur Trainingsplanung existieren viele Methoden und jede hat seine Daseinsberechtigung, weshalb du für dich die richtige Methode zum richtigen Zeitpunkt auswählen musst. Zugegeben, das ist nicht so einfach. Allein das Krafttraining kann auf fünf verschiedene Weisen aufgebaut werden. Jede Methode ist anders aufgebaut, was beim Kraftausdauertraining das Volumen ist, ist beim Schnell- und Reaktivkrafttraining eher die Pause relevant. Genau deshalb muss das Training individuell geplant werden.
Ich selbst bin viel unterwegs und somit teilt sich mein Training auf verschiedene Standorte auf. Im Gym trainiere ich wenig an Maschinen, viel mit Kurz- und Langhanteln, Kettlebells und Kabeltürmen. Equipment, das es überall gibt. Außerdem laufe ich gern, das heißt, ich packe meine Laufschuhe und -weste ein – für das Laufen braucht man nichts weiter. Sogar die Weste kann man einsparen, aber ich mag es nicht, wenn mein Handy und Schlüssel irgendwo rumklappern. Ich bin momentan dabei eine kleine Mobility-Routine für mich zu entwickeln, weil das bei mir tatsächlich meist zu kurz kommt.
Wenn deine Tage ebenso flexibel gestaltet sind, weil du Schichtarbeit ausführst, Familie hast oder flexible Termine deinen Tag bestimmen, plan dein Training auch flexibel, aber konsequent. Erstelle dir einen Plan für das Gym und einen abgespeckten für zuhause. Schon bist du ortsunabhängig aufgestellt und hast keine Ausrede mehr, nicht zu trainieren.
Hast du hingegen eine klare Struktur in deinem Alltag, kannst du dir feste Trainingstage einplanen. Der Goldstandard ist, zwei bis drei Einheiten pro Woche. Dementsprechend plane dir mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche ein und ziehe sie konsequent durch! Am Ende bringt der beste Plan nichts, wenn er nicht umgesetzt wird. Kontinuität ist da das Zauberwort. Wenn du dranbleibst, steht deinen Zielen nichts mehr im Wege. Starte diese Woche mit zwei Einheiten – egal, wie klein sie sind. Um dir selbst beim Start zu helfen, erzähle einer Person deinen Plan.
Das Aussprechen schafft Verbindlichkeit auch für dich selbst. Wenn du magst, teile deine Routine und deine Einheiten gern auch mit mir.
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