Letzte Woche haben wir uns damit beschäftigt, wie wir Kontinuität erzeugen können. Nun soll es darum gehen, wie wir einen Trigger setzen können, um keine Rückschläge zu erfahren und die Kontinuität aufrecht halten können.

Die meisten arbeiten nicht von zuhause aus, was zur Folge hat, dass sie zur Arbeit fahren müssen. Genau da kann bereits der erste Trigger einsetzen: Die Sporttasche bereits mit zur Arbeit nehmen. Allein dies schafft Verbindlichkeit zu dir selbst und damit auch langfristig die Kontinuität in deinem Plan auf dem Weg zu deinem Ziel. Sind wir ehrlich zu uns: Niemand möchte etwas Vorbereitetes nicht nutzen… Machen wir dies mindestens dreimal pro Woche, haben wir den Goldstandard schon sicher und unserem Ziel kommen wir näher.

Ein weiterer Trigger kann die Zeit sein. Dies bedeutet nichts anderes als die klare Struktur, wann man an Trainingstagen trainiert. Wichtig ist dabei, es muss durchgezogen werden – wenn du dir 17 Uhr Laufen vornimmst, muss es 17 Uhr durchgezogen werden. Wird dies nicht konsequent durchgezogen, verliert der Trigger seine Wirkung. Als kleines Hilfsmittel können dabei Termine im Kalender genutzt werden. Da hat man auch gleich den Reminder und die Verbindlichkeit für sich.

Die Routine wie das Familienfrühstück am Wochenende kann ebenso als Anker gesetzt und genutzt werden, um das Training in den Tag zu integrieren. Danach ist der Tag frei und es ist Zeit für das eigene Training und Zeit für sich. Andersherum funktioniert es natürlich auch, dass man bereits vor dem Familienfrühstück das Training absolviert.

Der emotionale Trigger kann ein echter Gamechanger sein und dich auf ein anderes Level bringen. Sobald du ein bestimmtes Gefühl entwickelst, zum Beispiel Wut, machst du ein bestimmtes, intensives Training. Das kann sein ein HIT-Training mit 10 Burpees, 14 Lunges und 20 Mountain Climbers in 20 Minuten, so viele Durchgänge wie möglich. Es kann aber auch ein 5km Lauf sein, den du am absoluten Limit läufst.

Die Emotionen können intrinsische Motivation steigern und dich somit auf ein neues Level bringen (vgl. Warum innere Motivation stärker ist als äußere).

Suche Dir nun einen Trigger aus, der zu dir und deinem Alltag passt und setze ihn konsequent um. Schaffe Verbindlichkeit zu deinem Trigger: Schreib ihn dir auf, erzähl ihn einer Person oder teile ihn schlicht mit mir. Wenn du magst, teile den Beitrag mit jemanden, der dir nahesteht und gerade denselben Weg geht.

Nächste Woche schauen wir uns an, welche Trainings sich für welchen Trigger eignen können.

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