Auf dem Weg zu deinem Ziel, liest du viel, hörst du viel und siehst du viel. Worauf es wirklich ankommt, bleibt bisschen auf der Strecke. Am Ende dir ein Gedanke wie dieser: „Es ist kompliziert die Diät jeden Tag durchzuziehen bei meinem Alltag!“ Genau deshalb möchte ich Dir zeigen, weshalb es nicht kompliziert und einfach umsetzbar ist.

Zuerst ist wichtig zu verstehen, dass das Ernährungsverhalten grundsätzlich wichtiger ist als das, was im Detail gegessen wird. Strenge Vorgaben bei den Lebensmittel, die gegessen werden dürfen, wirken kontraproduktiv und erhöhen den Schwierigkeitsgrad. Man sollte immer wieder sich selbst bewusst machen, was man gern isst. Selbst wenn die Gerichte im ersten Blick nicht zum Ziel passen, wie zum Beispiel Burger oder Pizza. Diese Gerichte sollte man aus mentalen Gründen in den Alltag einbauen. Am Ende geht es um das Ziel insgesamt. Wenn das Ziel Abnehmen ist, brauchst du keinen perfekten Alltag. Bei sechs stabilen Tagen ist ein Tag Genuss ohne Druck sogar notwendig. Dieser Tag ist dein mentaler Anker, um dir bewusst zu machen, dass du auf dem richtigen Weg bist. Ein bisschen deine kleine, mentale Stütze.

Setzt man also bewusst diese Gerichte in den Ernährungsplan und die vorhandenen Routinen ein, wird man langfristig sein Ziel erreichen können. Dabei wird sogar die Selbstwirksamkeit durch Selbstbestimmung gesteigert. Das hat zur Folge, dass das Verhalten stabilisiert und Routinen gefestigt werden. Im Gegensatz dazu, verbietet man sich Lebensmittel oder ganze Gerichte, so werden positive Emotionen, die durch das Essen ausgelöst werden, unterdrückt und negative Emotionen entstehen. Durch das Verlangen und das Verbot, das Essen zu genießen wird das Verhalten und die Routinen, die man sich selbst erarbeitet hat, eher gebrochen als unterstützt. Im Endeffekt führt das dazu, dass man sein eigenes Ziel aus den Augen verliert und einen Rückschritt macht.

Ein Burger, eine Pizza oder bei warmen Temperaturen ein Eis sorgen dafür, dass wir genau diese positiven Emotionen empfinden. Diese sorgen dafür, dass wir unser Ziel weiterverfolgen. Diese Positivität ist der größte Treiber für das Dranbleiben und damit auch die Zielerreichung. Das bewusste Essen sorgt also für die emotionale Regulation und Verstärkung unseres Handelns. Darunter zählt auch die Einhaltung und Kräftigung von Routinen und des Essverhaltens.

Auch durch das bewusste Genießen von Kleinigkeiten wie Gummibärchen, wird die Selbstwirksamkeit angesprochen. Bewusst Genießen und Gönnen und dennoch in der Routine bleiben zeigt uns selbst: „Ich kann es schaffen und muss auf nichts verzichten.“ Dieses Gefühl sorgt ebenfalls für eine positive Bestärkung unserer selbst. Wichtig ist nur, sich bewusst zu machen, wieso man zu welchem Zeitpunkt was isst. Nach einer intensiven Einheit ein paar Gummibärchen essen? Kein Problem! Ein paar Gummibärchen bei der hochkonzentrierten Arbeit? Kein Problem! Kontrollierter Genuss ist der Zauber, der dich mental stark macht. Unkontrolliertes Essen hingegen sorgt für einen Bruch bei dir und einen Rückschritt.

Wohlfühlessen ist also entscheidend, um unser Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen nachhaltig zu stärken, zu stabilisieren und unsere Routinen zu etablieren. Wenn du jemanden kennst, der sich oft in Gedanken verliert und sich Vorwürfe macht, teil gerne diesen Beitrag. Wenn du wissen magst, wie du eine Routine aufbauen kannst und deine Ernährung besser strukturieren kannst, melde dich gern direkt bei mir. Nächste Woche schauen wir uns an, wie wir unsere kognitive Leistungsfähigkeit durch Ernährung steigern können.

Blog

Hier findest du alle weiteren Blogeinträge zu den Themen Ernährung, Psychologie und Training.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert